Freitag, 23. Juni 2017

Meraner Höhenweg - Geschichte und Planungsgrundlage



Pünktlich zur Hochsaison des Meraner Höhenwegs wurde in Partschins das Buch zum beliebten Weitwanderweg vorgestellt.

Für diesen besonderen Abend wurde der historisch-idyllische AnsitzGaudententurm ausgewählt, der mitten im Heimatort des Meraner Höhenweg-ErbauersRobert Schönweger liegt.
Autor Christjan Ladurner

Am Fuße des Meraner Höhenwegs, zwischen blühenden Rosenbögen, duftenden Gewürzen, getrimmtem Buchs und bunten Blumengärten haben sich der Autor des Buches Christjan Ladurner und Robert Schönweger auf einen geschichtlichen Rückblick eingelassen. 

An die 50 Besucher sind der Einladung des Bildungsausschusses und des Tourismusvereins Partschins gefolgt. 

Christjan Ladurner erzählt über seine Begegnungen heute am Meraner Höhenweg und blickt auf das geschaffene Werk der Gründer Helmuth Ellmenreich (vulgo „der Alpenscheich“, 2002 verstorben) und Robert Schönweger. Dieser erzählt anschaulich über die mühevolle Entstehung dieses Weges, der Schwierigkeiten und Besonderheiten. 

Die Kombination aus neuem Bildmaterial, Dokumentationen und Fotografien aus den Archiven machen das Meraner Höhenweg-Buch besonders. 

Dieses Werk lädt nicht nur ein, den Meraner Höhenweg gut geplant zu umrunden, sondern sich geschichtliches Wissen anzueignen, über lustige Episoden zu schmunzeln und die harte Arbeit des Wegebaus wertzuschätzen.

Dem Buch liegt eine Wanderkarte mit den Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten bei. 


Meraner Höhenweg-Erbauer Robert Schönweger





Robert Schönweger signiert das Meraner-Höhenweg-Buch für Bürgermeister Albert Gögele

Robert Schönweger und Ewald Lassnig, dem Autor des Partschinser Dorfbuchs



Donnerstag, 22. Juni 2017

Bequeme Aussichten!

Atemberaubende Bilder liefern uns seit Mai unsere 3 neuen Webcams, die bei der Bergstation der Texelbahn, beim Hotel Niedermair und beim Gasthof Niederhof positioniert sind.


Um einen traumhaften Sonnenaufgang brauchen wir nun nicht mehr um 4.00 Uhr aufstehen, sondern klicken uns einfach auf unsere Webcams rein.


Vom Vortag gibt's einen Zeitraffer, im Archiv kann man nach Datum und Uhrzeit suchen  und die besten Bilder gibts auf "Best of" - der aktuelle Ausblick ist im Viertelstundentakt einsehbar.

Bequemer geht's nicht, um traumhafte Aussichten zu genießen! :-)







Bienen-Honig-Imker-Führungen

Bereits zwei Mal hat heuer die Veranstaltung "Emsige Bienen und fleißige Imker" stattgefunden.

Aufgrund des Interesses an der Honigproduktion und den außerordentlichen Leistungen der vielen Bienenvölker stehen unsere Partschinser Imker an weiteren 2 Terminen zur Verfügung:

am Dienstag 27.06. und am Mittwoch 12.07.2017. 

Inklusive Verkostung verschiedener Honigprodukten! 








Mittwoch, 31. Mai 2017

Sonnenberger Panoramaweg - Hubschraubereinsatz - der Film

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Film zum Hubschraubereinsatz am Sonnenberger Panoramaweg beim Schindelbach.

Die Klima-Therapie am Partschinser Wasserfall fördert Geist und Körper

Dass es am Partschinser Wasserfall eine sehr reine und erfrischende Luft gibt, beweisen Studien. Aus diesen Ergebnissen ist der Partschinser Wasserfall eindeutig als Luftkurort deklariert.

Wussten Sie aber, dass es zum Partschinser Wasserfall eine Klima-Therapie gibt?
Klima-Therapien helfen bei chronischen Erkrankungen von Haut und Atemwegen, bei Stoffwechselerkrankungen, Osteoporose, saisonaler Depression, sowie Herz- und Kreislauferkrankungen. Außerdem hilft der Partschinser Wasserfall durch die richtige Intonation Stress abzubauen!
Zu Fuß läuft man etwas mehr als 1 Stunde zum Wasserfall. Während des Wanderns wird regelmäßig der eigene Puls gemessen, um Überanstrengungen zu vermeiden. Jeder hat die Möglichkeit seinen individuellen Wander-Rhythmus zu finden.
Der Wanderweg im Wald gestaltet sich etwas steil, aber mit abwechslungsreichen Kurven und Geraden.
Oben angekommen kann man auf der Wiese ausreichend Vitamin D tanken und durch den feinen Wassersprühnebel eine Erfrischung genießen.

Die Klima-Therapie ist auf jeden Fall empfehlenswert. Gesundheit, Geist und Körper werden dadurch gefördert.

Gastpost von Praktikantin Alessia Ganzerla






Sonnenberger Panoramaweg - Hubschraubereinsatz

Nach kurzer Verzögerung ist heute der Lastenhubschrauber, vollbesetzt mit starken Männern, in Rabland/Partschins eingetroffen, um die schweren Brücken-Stahlträger auf die vorbereiteten Schienen aufzusetzen.

Ein einzelner Stahlträger wiegt hier 3000 kg - ist 24 m lang und hat eine Höhe von 70 cm.

Durch das Können des Hubschrauberpiloten und die perfekte Zusammenarbeit mit dem "Bodenpersonal" kann nun mit der Fertigstellung der Brücke und des Panoramaweges fortgefahren werden.

Wir informieren, sobald der Sonnenberger Panoramaweg ohne Umleitung über den Rablander Waalweg wieder begehbar ist.













Dienstag, 30. Mai 2017

Eine kunsthistorische Führung durch Rabland und Töll



An meinem ersten Tag als Praktikantin wurde mir der Auftrag erteilt, mich der Gruppe zur Kunsthistorischen Führung in Rabland und Töll anzuschließen. Um die Führung zu dokumentieren, wurde mir sogleich ein Fotoapparat in die Hand gedrückt, um anschließend mein Erlebnis schriftlich festzuhalten. Treffpunkt war vor dem Tourismusbüro in Rabland. Als erstes erwartete mich die Neue Pfarrkirche in Rabland, auch bekannt als die Christkönigskirche. In Südtirol gibt es nur 2 Christkönigskirchen: in Lana und in Rabland. In der Neuen Pfarrkirche befinden sich Reliefbilder des Künstlers Friedrich Gurschler. Als nächstes betraten wir die kleinere, danebenliegende Jakobuskirche. Dieses Kirchlein beherbergt die 2 Altarbilder, die den Patron St. Jakobus und die Patronin St. Margareta darstellen. Es beherbergt auch eine Gedenktafel mit Bildern von Unfallopfern der Vinschgauer Straße. Neben der Kirche befindet sich das Hotel Restaurant Hanswirt, wo zur Römerzeit die Kutschenpferde gewechselt wurden. Dort ist eine Replik aus Laaser Marmor des römischen Meilensteins und ein Stück Nachbau der Via Claudia Augusta Straße zu besichtigen. Der originale römische Meilenstein ist im Bozner Stadtmuseum ausgestellt. Unsere Gruppe wurde nun von einem Shuttle abgeholt und zur Schleuse in Töll gebracht. Claudia Gilli, unsere kunsthistorische Expertin erklärt, dass auf der anderen Seite des Flussufers, das Geburtshaus von Peter Mitterhofer gestanden hat. Leider wurde dieses Haus abgerissen. Töll war früher eine Zollstation und der „Zollwirt“ das Zollhaus. Unser nächstes Ziel war die St. Helena Kirche in Töll. Im Inneren der Kirche befindet sich eine Statue der Hl. Helena. Als Abschluss der kleinen Kulturreise wurden wir ins Bad Egart geführt. Dies war zur Römerzeit eine Badeanstalt und beliebt für Kuraufenthalte. Kaiserin Sissi soll sich dort auch öfters aufgehalten haben, als sie in Meran zum Kuren verweilte. Bad Egart, auch genannt „Onkel Taa“, ist heute ein Restaurant mit interessant-kreativen Figuren, die einen umgeben. Bekannt ist Onkel Taa für die einzige Weinbergschnecken-Zucht Südtirols und dessen Gerichte. Außerdem gibt es noch ein geweihtes Kirchlein gleich neben Bad Egart, das mit allerlei Kuriositäten gefüllt ist. Das Bad Egart beherbergt ein Museum mit großer Sammlung aus der K.u.K.-Zeit und weiteren vielseitigen Ausstellungsstücken.
Durch diese sehr interessante Führung konnte ich mir heute viel neues Wissen aneignen – obwohl ich Partschins schon durch meine hier wohnhafte Oma kenne.

Gastpost von Praktikantin Alessia Ganzerla